Dienstag, 11 Juli 2017 21:22

Titelverteidigung in Erfurt

Die LG Minga bleibt über 800m das Maß aller Dinge!

1xGold, 1xBronze, dazu die Endkampfplätze 5 (2x), 6 und 7 stehen am Ende eines langen Wochenendes zu buche.

Hier die Details im Einzelnen:

Im absoluten Aufwärtstrend bleibt Katharina Trost. Nach einer tollen Saisonbestleistung von 2:04,06 vor einer Woche in Neustadt reagierte sie im Vorlauf über 1500m auf das schnelle Tempo von Konstanze Klosterhalfen absolut richtig und sicherte sich im Alleingang und einer 4:18er Zeit das sichere Ticket für das Finale. Hier ging sie erneut mutig an die Sacher heran und erreichte in neuer persönlicher Bestzeit von 4:14,41 min Platz 6. Diese Zeit hätte vor ein paar Wochen noch für die Nominierung für die U23-Europameisterschaften gereicht.

Adrian König-Rannenberg lief einen guten Vorlauf in seiner DM-Premiere bei den Aktiven. Die zweitschnellste Zeit seiner Karriere hätte aber fast nicht für das Finale gereicht. Erst am Sonntag Mittag erfuhr der gebürtige Nürnberger, dass er für das Finale nachrücken durfte und schaffte hier mit Platz 7 und einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:50,31 min den nächsten Schritt in Richtung deutscher Spitze.

Über 800m dominierten wieder die schwarz-goldenen Farben der LG Stadtwerke München das Damenfinale. Christine Gess gelang es auf der Zielgeraden die Lücke zu finden und finishte auf Platz 5. Zwei Plätze davor und mit Bronze ausgezeichnet wurde Mareen Kalis, die lange in der "Verfolgungsgruppe" das Tempo machte. Einzig Vorjahresdritte Tanja Spill konnte sie auf den letzten 200m überraschen und entwischen. Vor dem gesamten Feld drehte Christina Hering ihre einsamen zwei Runden. Nachdem sie in den letzten Wochen vor allem aufgrund widriger Bedingungen die WM-Norm von 2:01,00 verpasst hatte freute sie sich am Ende des Wochenendes mit erst 23 Jahren bereits zum dritten Mal deutsche Freiluftmeisterin über 800m geworden zu sein.

Bei den abschließenden 4x400m Staffeln nahmen auch alle LG Minga Läufer wieder das Staffelholz in die Hand. Das Quartett um Christina, Mareen, Kathi und Christine lief ein tolles Rennen zwischen lauter Sprintspezialistinnen und belegt in der Endabrechnung Platz 5 mit einer Zeit von 3:42,39. Adrian war der Schlussläufer der Männerstaffel. Hier musste kurzfristig der Ausfall von Laurin Walter wett gemacht werden. Hürdensprinter Sebastian Barth lief hier ein gutes Rennen, jedoch waren die Kräfte beim deutschen 400m Meister Johannes Trefz, Benedikt Wiesend und auch Adrian nach zwei harten Rennen über ihre Spezialdisziplinen schon ziemlich aufgebraucht. Als Teamplayer stellten sie aber den Einsatz bei der Staffel nie in Frage!

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