Dienstag, 26 Juli 2016 22:27

Top 8 in der Welt

Mareens schnelle Zielgerade reicht im Finale nicht für mehr.

Zuerst schien Mareens Taktik wunderbar aufzugehen. Auf den ersten 150m hielt sie sich vornehmlich zurück und musste nicht zu viel Kraft aufwenden um sich bei 200m in der Mitte des Feldes einzugliedern. Jedoch wurde die Spitze des Feldes gegen Ende der ersten Runde immer langsamer, so dass Mareen, auf der Innenbahn laufend, eingesperrt wurde und sämtliche Finalistinnen passieren lassen musste. Als bei ca. 550m die Amerikanerinnen und Afrikanerinnen das Tempo deutlich erhöhten wählte Mareen die Variante nicht zu schnell umzuschalten sondern auf ihren bewährten Schlusssprint zu setzen. Auf der Zielgerade war sie, wie schon im Halbfinale, deutlich schneller als ein großer Teil des Feldes, konnte aber nur die Lücke zu ihren Vorderleuten schließen und überlief die Ziellinie als achte Läuferin. Vielleicht wäre sogar Platz vier bei einem anderen Rennverlauf möglich gewesen.

Nun heißt es aber für Mareen den Kopf nicht zu lange in den Sand zu stecken. Top 8 der Welt ist eine bemerkenswerte Leistung und am kommenden Wochenende kann sie ihre Saison bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach krönen.

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